Energieberatung

Fördermittel sichern, Energiekosten senken, richtig sanieren.

Energieberatung und Sanierungsfahrplan

- für effiziente Gebäude - Förderung möglich

Gerade im Gebäude- und Anlagenbestand schlummern noch immer große unausgeschöpfte Energieeinsparungspotenziale. Wo man, wie viel Energie einsparen kann und mit welchem Mitteleinsatz, das ist die Aufgabe der Energieberatung. Um eine aussagekräftige Energieberatung durchzuführen, sind fundierte Kenntnisse der verfügbaren Heizsysteme, üblicher Energieverbräuche und dem Emissionsverhalten von Feuerstätten notwendig. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, die den Bereich der Energieberatung berühren.

Auf dem Gebiet der Energieberatung tummeln sich viele, doch nur wenige haben so eine lange Tradition im Messen und Überprüfen von Heizungsanlagen wie Ihr Schornsteinfeger. Fast jeder Schornsteinfegermeister ist ein Gebäude-Energieberater des Handwerks und kann sie kompetent, vertrauenswürdig und vor allem produktunabhängig beraten. Durch seine jährliche Arbeit vor Ort in Ihrem Wohngebäude sind Ihrem Schornsteinfeger Ihre Anlage und Ihr Gebäude bestens vertraut.

Jetzt informieren

Entscheidende Kriterien für eine gute Energieberatung

Hersteller- und produktunabhängige Beratung
Trennung der Energieberatung von nachfolgenden Anlagenverkäufen oder Installationen
Fachliche Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit des Beraters
Detailkenntnisse der Anlage und des Gebäudes vor Ort
Systematische, vollständige und transparente Datenaufnahme
trinket house stationery draft low
top view idealight bulb in house shaped wood blocks notepad blac
Richtiger Einsatz der notwendigen Messtechnik
Fachgerechte Auswertung der Ergebnisse und kundengerechte, verständliche Präsentation
Richtige Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen und optimale Empfehlungen zur weiteren Energieeinsparung und Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses
Transparenz aller anfallenden Kosten

Seit 2009 ist der Energieausweis Pflicht. Dieser Ausweis gibt Aufschluss über den Energiebedarf Ihres Gebäudes. Während fast jeder den Durchschnittsverbrauch seines Pkw beziffern kann, fehlte diese Information bisher bei Wohngebäuden. Der Energieausweis gehört nunmehr zum Gebäude dazu und gibt beim Mieten oder Kauf wichtige Informationen über die später zu erwartenden Verbrauchsmengen. Aber auch für den Hauseigentümer ist der Energieausweis eine nützliche Sache zum einen um Informationen über den Verbrauch seines Hauses oder für die Vorausberechnung von Mietnebenkosten zu erhalten.

Der Energieausweis bleibt nach der Ausstellung 10 Jahre gültig. Die Deutsche Energie Agentur dena hat alle Anforderungen übersichtlich dargestellt, um den energetischen Ausgangszustand des Gebäudes zu erfassen. Mit diesen Informationen wird der Energieverbrauch des Gebäudes sehr transparent.

Jetzt informieren

Betreuung
Energieausweis

Wir betreuen Sie gerne, wenn es um eine Erstellung eines Energieausweises für Ihr Gebäude geht. Viele der notwendigen Angaben haben wir bereits in unseren Unterlagen gespeichert somit müssen wir diese nicht erneut aufnehmen. Sie sparen eine gute Stunde Arbeitszeit dadurch, dass wir einen Teil dieser Daten bereits erfasst haben. Wir, Ihr Gebäude-Energieberater aus dem Schornsteinfegerhandwerk, kennen Ihre Heizungsanlage und Ihre Gebäude durch seine Überprüfungs-, Mess- und Reinigungsarbeiten wie kein anderer. Deshalb können wird sie kompetent, vertrauenswürdig und produkt-unabhängig beraten.

FAQ

Was macht ein Energieberater genau?

Ein Energieberater analysiert den energetischen Zustand von Gebäuden, identifiziert Einsparpotenziale und entwickelt Sanierungsstrategien. Er bewertet Gebäudehülle, Heiztechnik und Energieverbrauch, erstellt Konzepte zur Effizienzsteigerung und begleitet Förderanträge. Ziel ist es, Energieverbrauch, Kosten und CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren.

Eine Energieberatung lohnt sich vor Sanierungen, beim Heizungstausch, beim Hauskauf oder bei steigenden Energiekosten. Sie schafft Transparenz über den energetischen Zustand des Gebäudes und hilft, Investitionen sinnvoll zu priorisieren. Durch Fördermittel und langfristige Einsparungen rechnet sich die Beratung in vielen Fällen.

Ein qualifizierter Energieberater arbeitet unabhängig von Herstellern und Handwerksbetrieben. Seine Empfehlungen basieren auf technischen und wirtschaftlichen Kriterien, nicht auf Verkaufsinteressen. Diese Neutralität ist besonders wichtig für fundierte Entscheidungen, realistische Wirtschaftlichkeitsbewertungen und die Auswahl passender Maßnahmen für das jeweilige Gebäude.

Für eine Energieberatung werden Baupläne, Wohnflächenangaben, Angaben zur Heiztechnik und aktuelle Energieverbräuche benötigt. Auch Modernisierungsnachweise und frühere Sanierungsmaßnahmen sind hilfreich. Je vollständiger die Unterlagen, desto genauer kann der Energieberater den energetischen Zustand bewerten und Empfehlungen aussprechen.

Die Dauer einer Energieberatung hängt vom Umfang ab. Eine einfache Beratung kann innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein. Umfangreiche Konzepte oder ein individueller Sanierungsfahrplan benötigen mehrere Wochen. Vor-Ort-Termine, Auswertung und Dokumentation werden dabei aufeinander abgestimmt durchgeführt.

Ein Energieberater ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber dringend empfehlenswert. Er prüft Gebäudezustand, Heizlast und Effizienz, bewertet die Eignung der Wärmepumpe und vermeidet Fehlplanungen. Zudem stellt er sicher, dass technische Voraussetzungen erfüllt sind und Fördermittel korrekt beantragt werden können.

Eine generelle Pflicht besteht nicht. Für staatliche Förderungen, insbesondere über die BEG, ist jedoch ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte erforderlich. Ohne Energieberater entfallen Förderansprüche. Bei komplexen Bestandsgebäuden ist die Beratung faktisch unverzichtbar, um Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Die Kosten für eine Energieberatung im Zusammenhang mit einer Wärmepumpe liegen meist zwischen 800 und 2.000 Euro, abhängig vom Leistungsumfang. Förderfähige Beratungen werden bezuschusst, wodurch sich der Eigenanteil deutlich reduziert. Langfristig amortisieren sich die Kosten durch optimale Auslegung und Fördergelder.

Ein Energieberater berechnet je nach Leistung, Gebäudegröße und Zielsetzung unterschiedliche Honorare. Eine einfache Beratung startet bei etwa 400 Euro, umfangreiche Sanierungsfahrpläne oder Förderbegleitungen können bis 2.500 Euro kosten. Viele Leistungen sind förderfähig, wodurch sich die tatsächliche Belastung spürbar verringert.

Ein Energieberater sollte möglichst vor der Entscheidung für eine Wärmepumpe eingebunden werden. Er analysiert den energetischen Zustand des Gebäudes, ermittelt die Heizlast und prüft, ob technische Anpassungen nötig sind. Frühzeitige Beratung verhindert Fehlentscheidungen und schafft Planungssicherheit für Technik und Förderung.

Ein Haus sollte gut gedämmt sein oder ein entsprechendes Sanierungspotenzial bieten. Niedrige Vorlauftemperaturen, geeignete Heizflächen und ausreichender Platz für die Anlage sind entscheidend. Ein Energieberater bewertet Gebäudehülle, Heizsystem und Strombedarf und zeigt auf, welche Maßnahmen die Effizienz der Wärmepumpe verbessern.

Ja, Wärmepumpen können auch im Altbau wirtschaftlich betrieben werden. Voraussetzung ist eine fachliche Prüfung durch einen Energieberater. Er bewertet Dämmstandard, Heizflächen und Sanierungsbedarf. Oft reicht eine Teilsanierung aus, um einen effizienten und förderfähigen Betrieb der Wärmepumpe zu ermöglichen.

Die Beratung beginnt mit einer Bestandsaufnahme vor Ort oder anhand von Unterlagen. Anschließend erfolgt eine energetische Bewertung des Gebäudes. Der Energieberater berechnet die Heizlast, empfiehlt geeignete Wärmepumpensysteme und zeigt Optimierungs- sowie Fördermöglichkeiten auf. Abschließend erhält der Eigentümer konkrete Handlungsempfehlungen.

Ein Heizungsbauer kann einen Energieberater nicht ersetzen. Während der Handwerker die Anlage installiert, übernimmt der Energieberater die unabhängige energetische Bewertung und Förderbegleitung. Für staatliche Zuschüsse ist ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte zwingend erforderlich. Beide Rollen ergänzen sich, haben jedoch unterschiedliche Aufgaben.

Eine falsch ausgelegte Wärmepumpe führt zu hohen Stromkosten, unzureichender Heizleistung und vorzeitigem Verschleiß. Komforteinbußen und technische Störungen sind häufige Folgen. Ein Energieberater verhindert diese Risiken durch korrekte Heizlastberechnung, Systemauswahl und Abstimmung auf das Gebäude, wodurch Effizienz und Wirtschaftlichkeit gesichert werden.

Nach oben scrollen